Reiten
"Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde"
Um Glück zu empfinden, sollte das, was man tut vor allem Freude bereiten. Reiten und besonders Reiten lernen soll Spaß machen. Der Kontakt zum Pferd spielt dabei eine wesentliche Rolle. Ziel des Reitens ist eine positive Beziehung zum Pferd aufzubauen und in Harmonie mit dem Tier und mit möglichst unsichtbaren Mitteln zu reiten.
Reitstile und Reitdisziplinen
Die Reitstile unterscheiden sich unter anderem in Entstehungsgeschichte, Ursprungsregion und meist auch in der Ausrüstung von Pferd und Reiter. Reitstile sind das englische Reiten, Westernreiten oder klassisch-iberisches Reiten. Ein weiterer Reitstil ist das Indianische Reiten. Dieses setzt eine große Vertrautheit zwischen Reiter und Pferd voraus, da das Pferd lediglich mit Schnurhalfter kontrolliert wird. Reitdisziplinen sind verschiedene Sportarten innerhalb eines Reitstils. Beim englischen Reiten ist das zum Beispiel Dressur, Springen, Vielseitigkeit oder Rennen. Beim Westernreiten gibt es Disziplinen, die Trail, Reining oder Cutting genannt werden.
Egal für welche Disziplin sich der reitwillige Pferdefreund entscheidet, eine fundierte Basisausbildung ist wichtig, um die Grundzüge des Reitens und den Umgang mit dem Pferd zu erlernen.
Therapeutisches Reiten
Beim therapeutischen Reiten steht die Entwicklungsförderung im physischen, psychischen und emotionalen Bereich des bedürftigen Menschen im Vordergrund, weniger die reiterlichen Fähigkeiten. So können psychisch erkrankte Menschen in der Arbeit mit dem Pferd zusammen lernen, Vertrauen in sich und andere zu entwickeln. Körperlich behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen erleben im Zusammenspiel mit dem Pferd neben der Kräftigung von Muskelatur und Haltungskorrektur ein heilsames und zuträgliches Körpergefühl.



